FAZ 22.09.2026
22:21 Uhr

(+) Schwierige Therapie: Warum Ärzte bei „Reizdarm“ oft nicht weiterhelfen können


Die Diagnose „Reizdarm“ bekommen sehr viele Patienten mit regelmäßigen Krämpfen und Schmerzen im Bauch. Bei ihnen ist offenbar die Schnittstelle zwischen Darm und Hirn gestört. Mit der Therapie sind Ärzte oft überfordert.

(+) Schwierige Therapie: Warum Ärzte bei „Reizdarm“ oft nicht weiterhelfen können

Regelmäßige Schmerzen im Bauchraum, Krämpfe in Verbindung mit Stuhländerungen, Durchfall oder Verstopfung, betreffen annähernd 40 Prozent der Bevölkerung. Bei nicht wenigen sind die Beschwerden so intensiv oder so häufig, dass die Betroffenen ärztlichen Rat suchen. In der großen Mehrzahl der Fälle werden Tests angeordnet, Stuhluntersuchungen und meist auch Spiegelungen des Darmtrakts und schließlich ein krank machender Befund erhoben. Nicht selten sprechen Ärzte dann von funktionellen Beschwerden oder von einem Reizdarmsyndrom.

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