Im Weltraum wird es eng. Immer mehr Satelliten kreisen um die Erde. Jeden Tag startet eine Rakete und bringt oft zehn und mehr neue Satelliten in die Erdumlaufbahn. Im vergangenen Jahr waren es bereits 4000 neue Nutzlasten, die mit 300 Raketen in den Erdorbit transportiert wurden. Der Grund für den Zuwachs sind vor allem kommerzielle Satelliten-Konstellationen wie Starlink von SpaceX oder Leo von Amazon, aber auch von chinesischen Betreibern. Dagegen stürzen pro Tag im Schnitt nur drei Satelliten ab und verglühen in der Atmosphäre. Gleichzeitig nimmt die Zahl der vagabundierenden Weltraumtrümmer und die Gefahr von Kollisionen weiter zu. Zu den Trümmern zählen ausgebrannte Oberstufen, ausgediente Satelliten und diverse Bruchstücke. Das ist die Bilanz des diesjährigen Weltraum-Umweltberichts der europäischen Raumfahrtagentur ESA.
