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10.08.2026
14:25 Uhr
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Kann eine Gesellschaft gerecht sein, die auf der Straße das Recht des Stärkeren gelten lässt? Der Prager Autor Petr Šesták schildert in „Ausgebrannt“ die wachsende Wut eines Fahrradkuriers.

Ein SUV schneidet einen Radfahrer, sodass es beinahe zur Kollision kommt. Das Auto fährt weiter, bewegt sich schnell und flüssig durch den Verkehr, der Fahrer abgeschirmt hinter getönten Scheiben. Der Radfahrer fährt hinterher, erreicht den Wagen, als der halten muss, schlägt er wütend auf die Karosserie, schreit, gestikuliert. Nichts davon dringt zu dem Autofahrer durch. Das ist das Schlimmste: „Nie siehst du mich an“, sagt der Radfahrer, wütend und hilflos, bevor sich die Wege der beiden endgültig trennen. Nie? Zu wem spricht er?
Erfurt zeigt demnächst eine Ausstellung, die sich der ersten Gartenbauschau des Ostblocks widmet: eröffnet im April 1961, kurz vor dem Mauerbau. Jetzt ist eine Debatte um die politische Dimension der iga entbrannt.
In „The End of Oak Street“ sorgt eine Lücke in der Zeit dafür, dass eine amerikanische Vorstadtstraße in die Welt der Dinosaurier zurückversetzt wird. Das daraus folgende Chaos kostet der Film genüsslich aus.
Vor hundert Jahren wurde René Goscinny geboren. Die von ihm verfasste Comicserie „Asterix“ machte ihn weltberühmt. Aber was für ein Mensch steckte wirklich in diesem großen Humoristen?
Redakteur im Feuilleton.