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13.08.2026
18:30 Uhr
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Deutschland und die Welt erleben den zweiten China-Schock. Ökonom Markus Brunnermeier erklärt, warum dieser Europa ins Mark trifft – und weshalb der Yuan deutlich aufwerten müsste.

Wir erleben, dass China die Exporte nach oben fährt, während die Importe stagnieren. Stagnierende Importe sind ein langjähriger Trend und werden durch die chinesische Rezession noch erschwert. Die Stagnation bei den Importen trifft insbesondere Deutschland, das bisher immer noch Maschinenbauprodukte und Autos nach China exportiert hat. Anders als beim ersten China-Schock geht es weniger um arbeitsintensive Produkte, sondern um technologisch hochwertige, kapitalintensive Güter wie Elektroautos.
Der Start war holprig. Aber nun steigen die Verkaufszahlen chinesischer Marken in europäischen Ländern verblüffend schnell – auch in Deutschland. Volkswagen ruft schon nach Hilfe vom Staat.
Chinas Öleinfuhren sinken so stark, dass Analysten staunend den Kopf schütteln. Mancher fragt sich, ob die Volksrepublik damit die Macht der OPEC infrage stellt.
Schalke-Chef Matthias Tillmann über die hohen Schulden seines Klubs, die Fans der Böhsen Onkelz – und die Stimmung beim Erzrivalen aus Dortmund.
Wirtschaftskorrespondent in Washington.