|
21.09.2026
09:49 Uhr
|
Der Niedergang von Union und FDP ist selbstverschuldet. Sie haben, wie die SPD, den Kontakt zur arbeitenden Bevölkerung verloren. Für einen Neubeginn bedarf es einer unverbrauchten Partei.

Das traditionelle bürgerliche Lager der Politik liegt in Trümmern. Auf Union und FDP entfielen bei Bundestagswahlen zwischen 1953 und 1990 jeweils mehr als 50 Prozent der Stimmen. Zwischen 1994 und 2017 betrug ihr Anteil immerhin noch zwischen 40 und 50 Prozent. Seitdem geht es steil bergab: Ausweislich aktueller Umfragen kommt das alte bürgerliche Lager im Durchschnitt der Institute noch auf rund 25 Prozent mit eher sinkender Tendenz. Von dem Debakel kann die moderate Linke nicht profitieren. Im Gegenteil, die SPD befindet sich, von Ausnahmen wie in Mecklenburg-Vorpommern abgesehen, ebenfalls in einem steilen Abwärtstrend.
Der Politik in Paris fällt es schwer, die Kontrolle über die Staatsverschuldung zu behalten. Das ist ein Indiz für den sehr schwierigen Zustand des Landes vor den näherrückenden Präsidentschaftswahlen.
Links und rechts verweigern Reformen. Und die gerupfte Mitte redet ihnen nach dem Munde. War es das mit dem Wohlstand?
Der „Perfektion der eigenen Produkte nicht gewachsen“: Was ein Philosoph schon 1956 über die Künstliche Intelligenz wusste – und was er Altman und Amodei heute sagen würde.
Herausgeber.
Schlagworte: