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31.07.2026
09:05 Uhr
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Durch die altersbedingte Makuladegeneration erblinden Millionen Menschen. Ein winziger Chip unter der Netzhaut könnte sie wieder sehen lassen. Wie er funktioniert und für wen er infrage kommt.

Vergangene Woche hat das Augenimplantat PRIMA des Unternehmens Science Corporation die europäische CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt erhalten. Beobachter sehen darin einen Meilenstein bei der Behandlung der trockenen altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Noch immer gibt es keine Möglichkeit, die Erkrankung zu stoppen. In Deutschland beträgt der Anteil der Menschen mit AMD in den späten Stadien etwa 0,58 Prozent. Das entspricht rund 480.000 Betroffenen. In der Altersgruppe über 85 Jahre leiden 9,8 Prozent an AMD im späten Stadium. Der Chip könnte ihnen jedoch einen Teil des verlorenen Augenlichts zurückgeben.
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Redakteur im Ressort „Wissenschaft“.
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