FAZ 09.09.2026
06:50 Uhr

(+) Finanztipps von der KI: Die zehn besten Prompts für die Geldanlage


Ein Vermögensverwalter kostet Geld. Was er dafür liefert, ist vor allem ein Prozess. Wer sein Geld selbst anlegt, kann diesen mit Künstlicher Intelligenz nachbilden – sofern er die richtigen Fragen stellt.

(+) Finanztipps von der KI: Die zehn besten Prompts für die Geldanlage

Wer in diesem Jahr ein Depot eröffnet hat, ist in guter Gesellschaft. 14,1 Millionen Menschen in Deutschland besaßen 2025 Aktien, Fonds oder ETFs, zwei Millionen mehr als im Jahr zuvor, und jeder Vierte hat laut der Bitkom-Umfrage „Digital Finance 2026“ einen Chatbot schon einmal um Finanzrat gebeten. Die Frage, die dabei am häufigsten gestellt wird, lautet sinngemäß, welchen ETF man kaufen soll. Sie ist die am wenigsten wichtige, weil die Produktauswahl am Ende einer Kette von Entscheidungen steht, die die meisten Anleger nie bewusst getroffen haben. Hinter dem Tagesgeld, das seit Jahren unangetastet auf dem Konto liegt, hinter dem ETF, der nach einem Tipp aus dem Freundeskreis gekauft wurde, und hinter der Aktie, die man seit dem Kursrutsch im Frühjahr lieber nicht mehr anschaut, steckt jeweils eine Entscheidung, die so nie gefallen ist.

Wer ständig sein Depot umschichtet, hält sich leicht für besonders klug. Der norwegische Staatsfonds macht es anders: Er investiert breit, bleibt geduldig und lässt die meisten Börsenprognosen links liegen. Warum weniger Aktion im Depot mehr ist.

Wie sollte man im Alter das Vermögen aufbrauchen? Und wie viele Aktien sollte man dann noch haben? Das richtige Vorgehen macht mehrere Zehntausend Euro Unterschied aus.

Hinter dem KI-Boom stecken japanische Firmen, von denen die meisten Anleger noch nie gehört haben. Lohnt sich der Einstieg nach der Kursrally in Japan noch?

Redakteur für Newsletter und Verticals.

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