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07.09.2026
17:39 Uhr
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Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt träumt die AfD von der Kanzlerschaft. Doch schon der Weg zum Ministerpräsidenten wird steinig.

Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit Politik-Herausgeber Berthold Kohler über einen jubelnden Wahlsieger ohne Mehrheit, der jetzt um CDU-Abtrünnige und die Zustimmung des BSW ringt. In Berlin zeigt sich Kanzler Friedrich Merz über den Zulauf für die AfD schockiert und kündigt Konsequenzen an. Auf den Reformprozess sollen sich die allerdings nicht auswirken, nur auf die Art, wie er die Reformen kommunizieren will.
Kurz vor der Wahl liegt Sven Schulze mit der CDU abgeschlagen hinter der AfD. Er hofft, dass er noch mit Argumenten punkten kann. Aber wollen die Leute die hören?
Die Partei will den Rundfunkstaatsvertrag kündigen und den MDR abschaffen. Der verfassungsrechtliche Spielraum ist jedoch begrenzt.
Die einen laufen mit schwarz-rot-goldenen Socken herum, während die anderen ihren Heimatbegriff problematisieren: Am Wahlabend in Sachsen-Anhalt treffen die Reste der Zivilgesellschaft auf Sieger ohne Redebedarf.
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
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