Es ist der Sommer, in dem die Geschichten auserzählt wirken, durchgesungen wie schale Hymnen. Als fiele niemandem mehr etwas ein. Als hätte es von diesem vermaledeiten Ost-West-Ding einige Runden zu viel gegeben. Als säße in den Polittalks von Illner, Maischberger oder Lanz immer eine Person mit in der Runde, die zwar nie zu Wort kommt, aber gerne gesagt hätte: „Bitte nicht, lasst gut sein.“ Es ist der Sommer, in dem das Land mau, unvorbereitet, ideenlos wirkt gegen den ungebrochenen AfD-Trend. Trotz der Appelle und Gewissheiten.
