FAZ 16.08.2026
20:44 Uhr

(+) Beistandspakt gegen Iran: Islamischer Schulterschluss in Mekka


Pakistan, Saudi-Arabien und die Türkei fühlen sich von Washington im Stich gelassen und von Teheran bedroht. Jetzt geloben sie einander Beistand.

(+) Beistandspakt gegen Iran: Islamischer Schulterschluss in Mekka

Es waren symbolstarke Bilder. Drei Anführer wichtiger islamischer Mächte zelebrierten ihren Schulterschluss. In Mekka, der heiligsten Stadt des Islams, begingen der saudische Kronprinz und faktische Herrscher Muhammad Bin Salman, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif gemeinsam das Freitagsgebet. Sie unterzeichneten am selben Tag ein gemeinsames Verteidigungsabkommen ihrer Länder. Ein Angriff auf einen ihrer Staaten soll laut Übereinkunft wie ein Angriff auf alle drei gelten. Der türkische Außenminister Hakan Fidan sagte im Fernsehen, „technisch gesehen“ sei das mit dem Artikel 5 der Nato zu vergleichen.

Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich Elke und Thomas Dick kommunal in der CDU. Nachdem ihr Sohn im Juli von einem Afghanen getötet wurde, wurden sie dafür angefeindet. Ein Besuch in Landstuhl.

Es ist die bedeutsamste sicherheitspolitische Frage. Es geht um die Existenz. Aber eine öffentliche Debatte über den Atomschirm? Fehlanzeige. Das hat Gründe.

Ceuta war ein Härtetest für Europa. Es hat sich gezeigt: Eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten kann funktionieren. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen, fordert der EVP-Vorsitzende Manfred Weber.

Politische Korrespondentin für die Türkei, Iran, Afghanistan und Pakistan mit Sitz in Istanbul.

Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.

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