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02.08.2026
16:22 Uhr
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Der Frust des Publikums über die Verweigerung einer Erzählung im „Ring des Nibelungen“ durch die Künstliche Intelligenz entlädt sich bei den Bayreuther Festspielen in Ablehnung und Flucht. Sinn schafft nur die Musik.

Die Saalschlacht bleibt aus. Niemand brüllt wie noch vor vier Jahren: „Halt's Maul, du dumme Tussi!“ Kein Sticheln der Regietheaterfuzzis gegen die Werktreuespießer mehr. Keine Ohrfeigen und Anwaltsdrohungen fliegen zwischen den Sitzreihen hin und her. Das Publikum der Bayreuther Festspiele ist sich vollkommen einig in seiner Ablehnung der Bebilderung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ durch die Künstliche Intelligenz und adressiert diesen Unmut an das Team um Marcus Lobbes, Nils Corte und Roman Senkl geradezu zärtlich: Bu-bu-buhchen!
Hillel Cohens „Schattenarmee“ revolutionierte den Blick auf das Verhältnis zwischen Juden und Arabern vor der Gründung Israels. Jetzt liegt es erstmals in deutscher Übersetzung vor.
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Redakteur im Feuilleton.
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