Die Abgeordneten lehnten einen zentralen Änderungsantrag zur Wahlrechtsreform ab, obwohl Meloni die Zusage ihrer Bündnispartner hatte, den Antrag zu unterstützen. Am Ende stand es 188 zu 187 Stimmen gegen die Gesetzesänderung. Somit müssen sich Parlamentarier aus dem Regierungslager nicht an die Absprache gehalten haben. Konkret ging es in dem Antrag darum, dass es bei einer Parlamentswahl künftig möglich sein sollte, mit sogenannten Vorzugsstimmen einzelne Kandidaten auf der Liste einer Partei auf einen besseren Platz wählen zu können.
Abgeordnete aus den Reihen der italienischen Opposition hielten Meloni vor, ihre parlamentarische Mehrheit nicht mehr unter Kontrolle zu haben.
Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
