Vorausgegangen war ein Initiativbericht des Parlaments mit dem Kernsatz "Nur Ja heißt Ja". Das Europäische Parlament will demnach die Kommission dazu bringen, konkrete Vorschläge als Grundlage für einen EU-weiten Straftatbestand bei geschlechtsspezifischer Gewalt vorzulegen. Bisher gibt es in solchen Fällen europaweit unterschiedliche Standards.
Ein neuer Gesetzesvorschlag soll definieren, dass es sich beim Sex ohne explizite Einwilligung um Vergewaltigung handelt. In einigen Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, ist für die Strafverfolgung weiterhin der Nachweis eines expliziten "Nein" erforderlich. Ein erster Vorstoß war vor rund drei Jahren gescheitert.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
