Auf dem Labour-Parteitag in Liverpool kündigte er an, eine Kommission von Fachleuten einzusetzen, um Vorschläge zur Umsetzung zu entwickeln. Zugleich forderte er alle anderen Parteien zur Unterstützung auf.
Burnham argumentiert, durch eine Reform des Wahlrechts werde die politische Stabilität in Großbritannien verbessert. Er verwies darauf, dass er der inzwischen siebte Premierminister binnen zehn Jahren ist.
Nach dem derzeitigen Mehrheitswahlrecht gewinnt pro Wahlkreis nur der Kandidat mit den meisten Stimmen einen Parlamentssitz, alle anderen Stimmen bleiben folgenlos. Im Verhältniswahlrecht beispielsweise werden die Parlamentssitze entsprechend der Stimmanteile verteilt.
Es gab zuletzt vor 15 Jahren den Versuch, das Mehrheitswahlrecht in Großbritannien durch ein anderes System zu ersetzen. Die Reform wurde in einem Volksentscheid abgelehnt.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
