Daran sollen Schülervertreter, Elternverbände und Bildungsgewerkschaften teilnehmen. Die Proteste dauern indes weiter an; Geffray zufolge bleiben auch heute rund 400 Gymnasien geschlossen.
Bei den seit Tagen andauernden Demonstrationen kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Unter anderem wurden an Schulgebäuden Brände gelegt. Anlass für die Proteste sind die schlechten Zustände an den französischen Schulen mit einer maroden Infrastruktur und Personalmangel. Auch an Universitäten wird inzwischen demonstriert.
Die französische Regierung bezichtigte die linkspopulistische Partei "La France Insoumise" mit ihrem Präsidentschaftskandidaten Mélenchon, zu den Protesten angestiftet zu haben. Darauf würden Geheimdiensterkenntnisse schließen lassen. Die Partei wies den Vorwurf zurück.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
