Die Lage am Rhein und am Bodensee sei eine dramatische Belastung für die Natur und die Wirtschaft, sagte der SPD-Politiker dem Kölner Stadt-Anzeiger. Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser. Die Länder täten gut daran, die Mittel aus dem Sondervermögen zu einem guten Teil aufzuwenden. Die Verfügbarkeit von Wasser sei ein zentraler Faktor für Sicherheit und Wirtschaft.
Morgen trifft sich Schneider mit EU-Umweltkommissarin Roswall bei einer Sonderkonferenz zum Thema in Berlin. Teilnehmen werden auch Vertreter von Ländern, Unternehmen und Verbänden. Mehrere Pegelstände waren zuletzt sogar auf negative Werte gesunken. Minuswerte sind möglich, weil der Pegelnullpunkt nicht dem Boden eines Flussbettes entsprechen muss. Er wird oft unterhalb des niedrigsten, über eine lange Zeit gemessenen Wasserstandes festgesetzt.
Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
