Dlf 01.09.2026
01:51 Uhr

Erste Wahlkampfauftritte im Osten - Kanzler Merz: "Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden"


Bundeskanzler Merz hat bei seinem ersten Wahlkampftermin in Sachsen-Anhalt erneut vor den Folgen einer möglichen AfD-Regierung gewarnt. Sachsen-Anhalt ‌dürfe kein "Experimentierfeld ⁠für Wutbürger" werden⁠, sagte der CDU-Vorsitzende bei einem gemeinsamen Auftritt mit CDU-Ministerpräsident Schulze in Quedlinburg.

Erste Wahlkampfauftritte im Osten - Kanzler Merz:
Merz wiederholte auch seine Warnung vor den wirtschaftlichen Folgen, falls das Bundesland nach der Wahl nicht mehr regierbar sein sollte oder die AfD dort die absolute Mehrheit erziele. Investoren würden es sich dann "dreimal überlegen, ob sie noch in Sachsen-Anhalt investieren."

Pfiffe für Merz bei Wahlkampfauftritt in Kühlungsborn

Zuvor hatte Merz das Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern besucht. Dort wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. Bei einem Spaziergang auf der Strandpromenade mit CDU-Spitzenkandidat Peters wurde Merz von Passanten zum Teil ausgepfiffen und als "Kriegstreiber" und "Pinocchio" beschimpft. Widerspruch gab es aus dem Publikum - von Menschen, die etwa an den Anstand der lautstarken Merz-Gegner appellierten.
Ein anschließend geplantes Pressestatement des Bundeskanzlers wurde ohne Begründung abgesagt.

Mehr zum Thema

Sachsen-Anhalt - Später Einstieg von Merz in den Wahlkampf
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.