Ratspräsident Costa will die Verhandlungen den Angaben zufolge in verschiedenen Bereichen vorantreiben. So solle etwa verhindert werden, dass die nationalen Beiträge für einzelne EU-Mitglieder auf ein politisch nicht mehr akzeptables Niveau steigen. Außerdem soll der Haushalt flexibel genug gestaltet werden, um auf unvorhersehbare Krisen angemessen zu reagieren.
In dem Streit geht es um den Etatentwurf für die Jahre 2028 bis 2034. Bundeskanzler Merz und die Regierungschefs mehrerer weiterer Länder fordern deutliche Kürzungen. Merz hatte vor Beginn des EU-Gipfels erklärt, von einer Einstimmigkeit seien die Staaten weit entfernt. Der Entwurf für 2028 bis 2034 sieht bislang eine erhebliche Aufstockung des Budgets vor.
Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
