Der CSU-Politiker betonte, das Geld gehe nicht nach Brüssel, sondern komme bei Unternehmen und Menschen in der Europäischen Union an. Zugleich äußerte Weber Verständnis, dass Bundeskanzler Merz die Finanzen Deutschlands genau im Blick habe. Merz hatte den Vorschlag der EU-Kommission über zwei Billionen Euro für sieben Jahre als zu hoch kritisiert und Kürzungen angemahnt.
Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine erklärte EVP-Chef Weber, ein Stopp der Hilfsgelder würde den Krieg näher an die EU herankommen lassen und eine massive Flüchtlingskrise auslösen. Man müsse zusammenstehen, um Frieden in der Europäischen Union zu sichern.
Die Unterstützung der Ukraine ist heute Thema auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. An dem Treffen wird auch der ukrainische Präsident Selenskyj teilnehmen.
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Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
